Ziele des Vereins

 

Was heißt es heute, ein Mann zu sein?

Wir sehen einen großen Bedarf für einen inspirierenden Ort, an dem sich Männer in Hamburg außerhalb ihres beruflichen und familiären Kontextes spüren und mit ihrer Identität, ihrem Lebenssinn, mit dem Thema „Mannsein“, mit ihren eigenen Kompetenzen sowie Stärken und Schwächen auseinandersetzen können. Wo sie konkurrenzlos träumen und in einem für sie sicheren Rahmen neue Visionen, Wege und Kompetenzen für sich und gemeinsam mit anderen entdecken und entwickeln. Wo sie auf andere Männer mit unterschiedlichen Erfahrungen aus vielen Lebenswelten treffen und von ihnen lernen, weil der Austausch sie weiter bringt. Wo neue Freundschaften entstehen. Wo Männer ihre Fähigkeiten an andere weitergeben. Auch von einer Generation zur nächsten. Wir wollen ein Zentrum schaffen, wo Männer über sich hinaus wachsen können.

Jedoch wissen wir: Es gibt nicht DEN Mann! Männer sind Söhne, Väter, Kollegen, Freunde, Partner, dick oder dünn, klein oder groß, und ja, wie Grönemeyer sang, auch manchmal etwas sonderbar. Wir haben kein spezielles Männerbild, das wir in unserem künftigen Zentrum vermitteln oder gar missionieren wollen. Im Gegenteil: Wir wissen, dass Männer so verschieden und vielfältig sind wie Frauen und generell wie alle Menschen. Das Zentrum soll daher eine offene Plattform werden, die eine große Vielfalt und Freiraum ermöglicht. Was wir jedoch nicht tolerieren bzw. unterstützen werden: Hass, Rassismus oder Frauenfeindlichkeit.

Was uns als Verein leitet, ist die Überzeugung,

  • dass wir weder in unseren Partnerschaften noch in öffentlichen Debatten wirklich vorankommen, wenn Frauen und Männer sich bekämpfen oder gegenseitig entwerten und somit ein respektvoller Umgang, ein Aufeinanderzugehen oder gemeinsame Weiterentwicklung verhindert wird.
  • dass Männer angesichts ihrer gesellschaftlichen Privilegien Verantwortung dafür übernehmen können und sollten, sich aus tradierten Männerrollen weiterzuentwickeln und Vorbilder für eine neue Männlichkeit hervorzubringen – ohne traditionelle Elemente von Männlichkeit zu übergehen oder geringzuschätzen.
  • dass insbesondere diejenigen Männer Unterstützung verdienen, die den Mut haben, neue Wege für sich und andere zu gehen. Beispielsweise in Liebesbeziehungen, beim Führen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, beim Achten auf ihre seelische und körperliche Gesundheit oder bei einer neuen Achtsamkeit für das persönliche Umfeld.

Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen kontaktiere uns bitte.

Verein

 

Nach einer sechsmonatigen konzeptionellen Vorarbeit haben sechs Männer und zwei Frauen am 9. September 2020 in Hamburg-Nienstedten (Bezirk Altona) den Verein „MännerKompetenzCentrum Hamburg“ gegründet.

 

Am 20. Oktober 2020 wurde uns vom Amtsgericht Hamburg die Aufnahme in das Vereinsregister bestätigt.

Am 26. Oktober 2020 haben wir vom Finanzamt Hamburg-Nord die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erhalten.

Die Satzung des Vereins ist hier einzusehen.

Die Mitgliedsbeitrag beträgt für das Kalenderjahr 60 Euro bzw. 5 Euro pro Monat für das restliche Jahr.

Sie möchten den Verein mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende unterstützen? Mehr Informationen finden Sie hier auf der Seite „Was wir suchen“)

Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus vier Mitgliedern. Gewählt wurden am 9. September 2020 für zwei Jahre:

Richard Lemloh

Richard Lemloh

Vorsitzender

Jahrgang 1968, seit 2014 Vater einer Tochter, mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie politischer Kommunikation, Erfahrung in Männerarbeit und Krisenbewältigungen. Tanzt gerne, auch zwischen den Welten. Liebt Jazz und Flamenco, ist gerne im Wald und an der Elbe.

Ralf Puschmann

Ralf Puschmann

Stellvertretender Vorsitzender

Jahrgang 1960, verheiratet, Multitalent und Mann mit vielfältigsten Erfahrungen: u.a. als Zimmermann, Krankenpfleger, Reisebus-Kollektivist, Assistent des Männerprojektes PUMAH, Kunst- und Kulturgut-Spediteur, Haus- und Ausstellungstechniker, Reiki-Meister. Aktuell Senioren-Assistent und Museumsdienstleister. Liebt freie Sicht auf das, was ist. Ist sehr gern, am, auf und im Wasser unterwegs, und sich gewiss, dass alles möglich ist.

Peter Max Möller

Peter Max Möller

Schriftführer

Jahrgang 1960, freut sich seit kurzem an seiner Enkeltochter (Jahrgang 2020). Er hat Spaß am regelmäßigen Joggen sowie am Skat- und Doppelkopfspielen. Arbeitet als Stadtplaner, engagiert sich für den Klimaschutz und lebt in einer Baugemeinschaft.

Volker Stern

Volker Stern

Schatzmeister

 Jahrgang 1961, verheiratet, seit 25 Jahren Erfahrung in Männerarbeit. 30 Jahre lang in leitender Funktion im Bereich Finanzen und Controlling. Jetzt Unterstützer mehrerer ehrenamtlicher Projekte. Ist gern mit seinem Camper in den Bergen und an vielen anderen schönen Orten der Welt.